Innovation
HighStep ist eine echte Innovation für den Zugang zu hochgelegenen Arbeitsplätzen auf Bauwerken aller Art, z.B. Masten, Windkraftanlagen, Gebäuden etc. Das System besteht aus mindestens zwei Komponenten: der Aluminiumschiene als Systemträger und einem tragbaren Steiggerät.
Die Schiene wird fest und über die gesamte Höhe mit dem Bauwerk verbunden, an dem das Steigen erfolgt. Nach der Montage bleibt die Schiene dauerhaft am Bauwerk installiert. Für den Aufstieg bringt der Nutzer das tragbare Steiggerät mit und hängt es schnell und einfach in die Schiene ein.
Während die Schiene – ähnlich der Eisenbahnschiene – auch zukünftig unverändert bleibt, sind Steiggeräte grundsätzlich veränderlich. Momentan gibt es ein Gerät für den gesicherten Selbstaufstieg, den HighStep Easy mit Protector, und den weltweit ersten tragbaren Aufzug, den HighStep Lift.
Neben diesen beiden Typen sind zukünftig weitere Geräte denkbar. So wird es sicherlich einen Materialtransporter geben, einen Kabinen-Lift oder auch eine Arbeitsbühne. Denkbar sind auch Schienen-Selbstläufer, die bestimmte Funktionen übernehmen, z.B. mit eingebauter Kamera für einen 360° Blick in bestimmter Höhe, ohne dass eine Person aufsteigen muss.
Im 19. Jahrhundert besass die Eisenbahn-Schiene das Potential, Postkutschen abzulösen. Wie wird wohl das ebenso schienenbasierte HighStep System den Aufstieg in grosse Höhen verändern?
Der Nutzen
HighStep bietet dem Anwender eine Reihe von Vorteilen und Nutzen, die im folgenden beschrieben werden:
Sicherheit:
Obwohl heute noch viele Unfälle – oft mit tödlichem Ausgang – z.B. durch Abrutschen des Fusses von der Leiter passieren, hat sich bisher wenig am jahrtausende alten Leiterprinzip verändert. Das HighStep System bietet dem Nutzer mit einem völlig neuen Steigkonzept mehrfache, redundante Sicherheit durch permanente Verbindung mit der Schiene. Zudem kann nur mit Geräten, z.B. dem HighStep Easy aufgestiegen werden, ohne Gerät ist die Schiene unzugänglich.
Ergonomie:
Das uralte Leiterprinzip taugt nicht für einen bequemen Aufstieg, weil der Anwender nicht mit aufrechter Haltung klettern kann. Zusätzlich müssen beim Steigen die Arme zu Hilfe genommen werden, was den Menschen sehr schnell ermüdet. Das HighStep System vermeidet diese Nachteile, weil der Anwender auf den Steiggeräten wie auf einer Ruheplattform steht und jederzeit absolut aufrecht geht oder fährt, die Schritthöhe individuell und bei jedem Schritt unterschiedlich wählen kann und seine Arme nicht zum festhalten benötigt.
Zukunftsfähigkeit:
Technologisch bietet das HighStep System dem Anwender unterschiedliche Möglichkeiten, und zukünftig noch weitere Optionen. Neben HighStep Easy wird es die Voll-Lift-Variante ab Ende 2009 geben. Alle weiteren Geräte, z.B. Material-, Feuerwehr- oder Rettungslifte, laufen in derselben Schiene, die unveränderlich bleibt. Damit erwirbt ein Anwender bereits heute eine unglaubliche Zukunftsfähigkeit.
Demografie-Effekt:
Die Industrie bestätigt, dass es bereits einen Mangel an jungen Arbeitskräften für Höhenarbeitsplätze gibt. Und ältere Personen haben oft Gelenk- oder Rückenprobleme und trotz ihrer Erfahrung müssen sie weit vor der Rente vom Ausseneinsatz abgezogen werden. Das HighStep System schont aufgrund seiner ergonomischen Vorteile Gelenke und Rücken. Damit ist auch ein Präventions-Potential vorhanden, und Gesundheitskosten können gesenkt werden. Auf diesen Aspekt sind die deutschen Berufsgenossenschaften als Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung aufmerksam geworden. Dieser Präventions-Vorteil wird sich nicht kurzfristig niederschlagen, aber langfristig kann er erheblich sein – und damit auch einen bedeutenden Return-on-Invest für Firmen bieten, die ihre Arbeitnehmer viel länger im Feld belassen.
Investitionskosten:
Das HighStep System bietet die Möglichkeit, sehr kostengünstig Höhenarbeitsplätze zu erreichen. Verschiedene technische Merkmale haben Einfluss auf die Investitionskosten, z.B. spart die einfache Fertigung der Alu-Schiene Herstellungskosten, die geringe Anzahl von Anbindungspunkten (nur alle 3m) spart Montagematerial, die einfache Installation spart Montagezeit, die Wartungsfreiheit spart Kosten im Lebenszyklus und das Verhältnis von wenigen Steiggeräten zu vielen Schienen je Projekt spart Anschaffungskosten.


