Warum Lagerhöhen besondere Regeln brauchen
Zwischen schmalen Gassen, mehreren Ebenen und sensibler Fördertechnik zählt jeder sichere Handgriff. Instandhaltung, Inspektion und Störungsbeseitigung finden oft direkt am Regal statt – häufig mit Werkzeuglast und wenig Platz. Sicher arbeiten im Hochregallager – Arbeitsschutz in der Höhe bedeutet deshalb: standardisierte, rechtssichere Zugänge planen und die Sicherung entlang des gesamten Arbeitsweges mitzudenken. In modernen Hochregallagern entstehen zusätzlich dynamische Risiken: fahrende Geräte, wechselnde Lasten, eingeschränkte Sichtlinien und zeitkritische Abläufe. Damit steigt der Anspruch an einen strukturierten Arbeitsschutz in der Höhe, der nicht nur Abstürze verhindert, sondern auch ergonomische Belastungen und Stresssituationen reduziert.
Hotspots im Hochregallager
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VNA/Schmalgang: Arbeiten am Gerät, Rettung bei Stillstand, eingeschränkte Manövrierflächen.
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Bühnen/Mezzanine & Palettentore: Kantenbereiche, Wechsel zwischen Transport und Personenverkehr.
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Kälte-/TK-Zonen: Rutschrisiko, Materialverhalten, Kondensat.
- Retrofit am Regal: Nachrüstung entlang Stützen/Traversen ohne lange Stillstände.
Diese Hotspots verdeutlichen, dass Arbeitsschutz in der Höhe nicht nur für den Aufstieg selbst gilt, sondern auch für Arbeiten im Bestand, bei Störungen, im TK-Bereich oder bei der Materialaufnahme. Besonders häufig entstehen Risiken an Übergängen zwischen Technik, Personalverkehr und Regalsystemen.
Rechtsrahmen kompakt
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ASR A2.1 (Arbeitsstätten): Schutzmaßnahmen gegen Absturz ab 1,0 m, mit Vorrang kollektiver Lösungen (Umwehrungen, gesicherte Zugänge) vor PSA.
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BetrSichV (§§ 3, 4): Gefährdungsbeurteilung durchführen; sichere Arbeitsmittel und Zugänge bereitstellen.
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Ergänzend – DGUV-Kontexte: Für Bauarbeiten gilt häufig die 2,0-m-Schwelle; für Aufzugsbereiche abweichende Vorgaben (i. d. R. 1,0 m an Schachtöffnungen / 2,0 m sonst).
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DIN EN 795 / EN 81-20: Anschlagpunkte müssen geprüft, stabil und zuverlässig sein; für Aufzugsnahes gelten Anforderungen an sichere Zugänge/Umwehrungen.
Vom Risiko zur Routine: Pain → Lösung → Effekt
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Pain: Leiterwechsel, unsichere Zwischenstopps, Werkzeuglast.
Lösung: HighStep Easy – aufrechter, kontrollierter Aufstieg ohne Umsteigen; Pedale dienen bei Bedarf als kurze Arbeits-/Ruheplattform.
Effekt: Planbare Zugriffszeiten, weniger Ermüdung. -
Pain: Absturzrisiko beim Steigen und Arbeiten.
Lösung: HighStep Protector – mitlaufender Fallschutz als dritter Sicherungspunkt; blockiert unmittelbar beim Anriss und hält die Sturzstrecke minimal. Für Rettungen fixierbar als Anschlagpunkt (EN 795 B, zwei Personen).
Effekt: Kontinuierliche Sicherungskette, klare Rettungswege. - Pain: Material- und Personentransport kostet Zeit und Kraft.
Lösung: HighStep Lift – mobiler, akkubetriebener Servicelift für Personen & Material.
Effekt: Kürzere Wege, schneller am Einsatzort, geringere Ausfallrisiken.
Durch die Kombination der Schiene mit Easy und Protector entsteht ein geschlossenes Sicherungssystem, das den Arbeitsschutz in der Höhe von der ersten Stufe bis zur Arbeitsebene gewährleistet. Das sorgt für Ruhe, Struktur und klare Abläufe im täglichen Betrieb.
Entwickelt und gefertigt in der Schweiz, geprüft durch TÜV SÜD.
Vorteile im Lagerbetrieb
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Planbare Zugriffszeiten statt Leiter-Stop-and-Go.
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Weniger Leiterwechsel, geringere Fehltritt-Risiken.
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Entlastete Teams durch ergonomisches Steigen.
- Skalierbare Nachrüstung am Regal (Neubau & Retrofit).
Vor allem in wachsenden Logistikstrukturen mit hohem Warenumschlag gewinnt ein standardisierter Arbeitsschutz in der Höhe an Bedeutung. Je klarer die Wege definiert sind, desto effizienter werden Wartung, Kontrolle und Störungsmanagement. Das senkt langfristig nicht nur Risiken, sondern auch Kosten und Ausfallzeiten.
So gelingt die Umsetzung
Starten Sie mit der Gefährdungsbeurteilung: Wo entstehen Absturzkanten, welche Wege sind kritisch, wo wirken kollektive Maßnahmen am stärksten? Standardisieren Sie anschließend die Zugänge (Schiene + Easy/Protector oder Lift), legen Sie Schulungen, Prüfintervalle und Rettungskonzepte fest – und verankern Sie so Sicher arbeiten im Hochregallager – Arbeitsschutz in der Höhe im Tagesgeschäft.

FAQ – Häufige Fragen
1) Ab welcher Höhe brauche ich Schutzmaßnahmen im Hochregallager?
In Arbeitsstätten wie Hochregallagern sind Maßnahmen ab 1,0 m Absturzhöhe gefordert (ASR A2.1). Ergänzend gelten z. B. für Bauarbeiten typischerweise 2,0 m und für Aufzugsbereiche häufig 1,0 m an Schachtöffnungen/2,0 m sonst.
2) Was ist der Vorteil gegenüber klassischen Leitern?
HighStep bietet eine arbeitswegbegleitende Sicherungskette beim Auf-/Abstieg, aufrechte Körperhaltung und – je nach Einsatz – deutlich kürzere Zugriffszeiten bis zur Arbeitsebene.
3) Passt das System in bestehende Lager (Retrofit)?
Ja. Die HighStep Schiene lässt sich an die Geometrie von Hochregalen anpassen und ermöglicht standardisierte, rechtssichere Zugänge – auch im Bestand.





