Mobiler Anschlagpunkt nach EN 795: Sicherheit auf Hoehe

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Ein mobiler Anschlagpunkt ist ein zentrales Element der persoenlichen Schutzausruestung gegen Absturz (PSAgA) und entscheidet ueber Leben und Sicherheit bei Hoehenarbeit. Wer regelmaessig auf Strommasten, Windkraftanlagen, Daechern oder Telekommunikationstuermen arbeitet, kennt das Problem: Nicht an jedem Einsatzort steht eine permanente Anschlageinrichtung zur Verfuegung. Genau hier kommt der mobile Anschlagpunkt ins Spiel und sorgt fuer eine flexible, normgerechte und schnell einsatzbereite Sicherungsmoeglichkeit.

Was ist ein mobiler Anschlagpunkt?

Ein mobiler Anschlagpunkt ist eine portable Anschlageinrichtung, an der Personen, Werkzeuge oder Lasten gegen Absturz gesichert werden. Im Unterschied zu fest installierten Anschlagpunkten kann er an verschiedenen Einsatzorten eingesetzt und nach Beendigung der Arbeit wieder entfernt werden. Damit ist er insbesondere fuer Servicearbeiten, Wartungseinsaetze und temporaere Baustellen geeignet, bei denen eine permanente Loesung wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.

Die rechtliche Grundlage fuer den Einsatz mobiler Anschlagpunkte bildet die Norm EN 795 Typ B. Sie definiert die Anforderungen an transportable Anschlageinrichtungen, insbesondere hinsichtlich der Belastbarkeit, der Befestigungsmoeglichkeiten und der Pruefkriterien. Geraete, die diese Norm erfuellen, halten dynamischen Belastungen sicher stand und erfuellen die Vorgaben der DGUV Regel 112-198 sowie die Anforderungen der Schweizer Suva.

Einsatzbereiche fuer mobile Anschlagpunkte

Mobile Anschlagpunkte werden ueberall dort gebraucht, wo Hoehenarbeit unter wechselnden Bedingungen stattfindet. Typische Anwendungsfelder sind:

  • Stromnetzbetrieb: Wartung von Hochspannungsmasten bei 50Hertz, Swissgrid oder TenneT, wo flexible Sicherungspunkte am Mastquertraeger benoetigt werden.
  • Windenergie: Servicearbeiten an Gondel, Rotorblaettern oder Turm, bei denen je nach Position unterschiedliche Anschlagstellen erforderlich sind.
  • Telekommunikation: Antennenmontage und Wartung von Mobilfunkstandorten, wo der Anschlagpunkt an Mast oder Plattform fixiert wird.
  • Industrie und Gebaeudetechnik: Reinigung und Wartung von Daechern, Fassaden, Kraneinrichtungen und Anlagen.
  • Bauwesen: Temporaere Sicherung von Arbeitsplaetzen auf Baustellen, etwa bei Dachdecker- oder Stahlbauarbeiten.

Anforderungen an einen normgerechten mobilen Anschlagpunkt

Damit ein mobiler Anschlagpunkt im Ernstfall zuverlaessig schuetzt, muss er strenge technische Anforderungen erfuellen. Die wichtigsten Kriterien sind:

  • Statische Festigkeit: Eine Mindestbelastbarkeit von 12 kN ueber drei Minuten ist fuer Anschlagpunkte nach EN 795 Typ B vorgeschrieben.
  • Dynamische Pruefung: Der Punkt muss einen simulierten Sturz mit einer Pruefmasse von 100 kg ohne Versagen abfangen.
  • Werkstoff und Korrosionsschutz: Hochwertige Aluminium- oder Stahllegierungen sichern Langlebigkeit und Witterungsbestaendigkeit.
  • Werkzeuglose Montage: Eine schnelle Installation ohne Spezialwerkzeug spart wertvolle Einsatzzeit.
  • Geringes Gewicht: Mobile Anschlagpunkte muessen sich problemlos in den Einsatzort transportieren lassen, idealerweise unter 10 kg.
  • Klare Kennzeichnung: CE-Zeichen, Pruefnummer und Herstellerangaben muessen lesbar angebracht sein.

HighStep Anchorpoint: Mobiler Anschlagpunkt fuer den professionellen Einsatz

Mit dem HighStep Anchorpoint hat die HighStep Systems AG einen mobilen Anschlagpunkt entwickelt, der speziell auf die Anforderungen professioneller Hoehenarbeit zugeschnitten ist. Das Geraet erfuellt die Norm EN 795 und bietet eine Reihe von Vorteilen, die sich im taeglichen Einsatz bewaehren.

Der Anchorpoint laesst sich werkzeuglos an unterschiedlichen Profilen, Quertraegern und Mastkonstruktionen befestigen. Die robuste Aluminiumkonstruktion ist korrosionsbestaendig und gleichzeitig leicht genug, um problemlos in jeder Steigschutzausruestung mitgefuehrt zu werden. Damit ist er die ideale Ergaenzung zur HighStep Schiene und den Steighilfen HighStep Easy und Protector.

Pruefung, Wartung und Lebensdauer

Wie jede persoenliche Schutzausruestung gegen Absturz unterliegt auch der mobile Anschlagpunkt einer regelmaessigen Sicht- und Funktionspruefung. Vor jedem Einsatz fuehrt der Anwender eine Sichtkontrolle durch und prueft den Anschlagpunkt auf sichtbare Schaeden, Risse oder Verformungen. Mindestens einmal jaehrlich, bei intensiver Nutzung haeufiger, muss eine Pruefung durch eine sachkundige Person nach DGUV Grundsatz 312-906 erfolgen.

Die Lebensdauer wird durch die Einsatzbedingungen, Reinigung und sachgerechte Lagerung beeinflusst. HighStep empfiehlt eine trockene, UV-geschuetzte Lagerung sowie eine schriftliche Dokumentation aller Pruefungen, um die Rueckverfolgbarkeit zu gewaehrleisten.

Schulung und Unterweisung

Ein mobiler Anschlagpunkt entfaltet seine Schutzwirkung nur dann zuverlaessig, wenn die Anwender im Umgang geschult sind. Die ASR A2.1, die DGUV Regel 112-198 sowie die Schweizer EKAS-Richtlinie 6508 fordern eine regelmaessige theoretische und praktische Unterweisung. HighStep Systems unterstuetzt seine Kunden bei Schulungen, der korrekten Auswahl der Anschlagpunkte und der Erstellung individueller Rettungskonzepte.

Fazit: Mobiler Anschlagpunkt als Schluessel zur sicheren Hoehenarbeit

Ein normgerechter mobiler Anschlagpunkt ist die Grundlage jeder professionellen Absturzsicherung an wechselnden Einsatzorten. Hoechste Materialqualitaet, einfache Montage und regelmaessige Pruefung garantieren maximale Sicherheit fuer den Anwender. HighStep Systems bietet mit dem Anchorpoint eine TUeV-zertifizierte Loesung, die in der Praxis ueberzeugt und sich nahtlos in das modulare HighStep Steigschutzsystem integrieren laesst.

Sie planen den Einsatz mobiler Anschlagpunkte und benoetigen Beratung zu Auswahl, Pruefung oder Schulung? Unsere Experten stehen Ihnen gerne zur Verfuegung. Kontaktieren Sie HighStep Systems AG und sichern Sie Ihre Hoehenarbeit auf hoechstem Niveau.

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Schutzausrüstung Absturzsicherung

Gregor Wylenzek

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